„Wir mussen den Schleier von unseren Augen reissen“ Fotografie und Zeichnung der russischen Avantgarde aus der Sammlung der Sepherot Foundation

Opelvillen Russelsheim, 17. Dezember 2014 bis 8. März 2015

Eine Bilderreise zum Neuen Sehen in der Fotografie der russischen Avantgarde 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts suchten Kunstler allerorten neue Ausdruckformen. Die russische Avantgarde entwickelte – inspiriert von westeuropaischen Kunst- stromungen – eine genuin eigene, revolutionar ungegenstandliche Darstellungsweise. Die Ausstellung veranschaulicht, wie die aus der bildenden Kunst kommenden Impulse auch das Medium der Fotografie durchdringen. Insbesondere Alexander Rodtschenko, der ursprunglich Maler war, widmete sich fruh der Fotomontage. Mit seiner Leica erforschte er das Grssstadtleben – nicht allein, um Realitat einzufangen, vielmehr stehen seine Aufnahmen ungewohnter Motive aus unublichen Perspektiven im Zeichen abstrakt-malerischer Bildkompositionen. Auch El Lissitzky oder Georgi Selma ubertrugen bildnerische Strategien auf die Fotografie. In der Gegenuberstellung mit Papierarbeiten und Zeichnungen, etwa von Kasimir Malewitsch, wird die Fortfuhrung von Suprematismus und Konstruktivismus mit fotografischen Mitteln evident.

Kunst- und Kulturstiftung

Opelvillen Rüsselsheim

Ludwig-Dörfler-Allee 9

65428 Rüsselsheim

 

Telefon: 06142 835 931

Fax: 06142 836 014

presse@opelvillen.de

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Kunstmuseum Bochum 23. Marz - 31. Mai 2015   

Einladung zur Pressekonferenz

19.3.2015  um 11 Uhr im Kunstmuseum

 

Am 22. Marz 2015 eroffnet das Kunstmuseum Bochum die Ausstellung

„Wir mussen den Schleier von unseren Augen reißen – Fotografie und Zeichnung der russischen Avantgarde aus der Sammlung Sepherot Foundation“.

 

Die Kunstler der russischen Avantgarde in den 1920er Jahren entwickelten eine eigenwillige revolutionar-ungegenstandliche Darstellungsweise. Die Ausstellung zeigt, wie aus der bildenden Kunst kommende Impulse auch das neuartige Medium Fotografie durchdringen. Insbesondere Alexander Rodtschenko, der als Maler begann, widmete sich fruh der Fotomontage. Seine Fotografien des modernen Großstadtlebens beziehen sich mit ihren ungewohnlichen Motiven und Perspektiven auf abstrakt-malerische Bildkompositionen von Kunstlern wie Kasimir Malewitsch oder El Lissitzky. Die Ausstellung zeigt Werke von Jewgeni Chaldei ? Alexandra Exter ? Boris Ignatowitsch ? Wassili Jermilow ? EL Lissitzky ? Kasimir Malewitsch ? Ida Nappelbaum ? Ljubow Popowa ? Michail Prechner ? Alexander Rodtschenko ? Olga Rosanowa ? Konstantin Roshdestwenski ? Georgi Selma ? Nikolai Sujetin ? Wladimir Tatlin ? Ilja Tschaschnik ? Jakow Tschernichow ? Nadeshda Udalzowa aus den Beständen der Sepherot Foundation Liechtenstein.
Das Projekt ist eine Kooperation der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim, dem Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus und dem Kunstmuseum Bochum.

Parallel zur Ausstellung prasentiert das Kunstmuseum Werke der russischen Avantgarde vom Malewitsch und Rodtschenko aus der Eigenen Sammlung.

Kortumstraße 147
(Postanschrift) 44777 Bochum
(Navigation) 44787 Bochum

Telefon: +49 (0)234 910 - 42 30
Kasse/Information

E-mail: museum@bochum.de

http://www.kunstmuseumbochum.de

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